Einschulungen in anderen Ländern

Wie sehen die Einschulungen eigentlich in anderen Ländern aus? Diesem Thema wollen wir uns hier ein wenig stärker widmen - vielleicht ist ja auch für Euch etwas interessantes dabei was Ihr dann für die Einschulung Eures Kindes nach Deutschland holt :-)

 

Schulanfang in Spanien

Es wird geknuddelt am ersten Schultag in Andalusien

Das Schulsystem in Spanien ist etwas anders wie in Deutschland. Hier geht die Grundschule von der ersten bis zur sechsten Klasse und erst dann gehen die Kinder auf eine weiterführende Schule. Dennoch wird noch ein Schnitt gemacht, nämlich beim Schulanfang. Denn hier haben die ersten vier Klassen einen Tag früher Schule, als die beiden Klassen mit den größeren Schülern. So herrscht beim Schulanfang etwas mehr Ruhe, obwohl bei einer Schule mit 100 Kindern das weniger ins Gewicht fällt, ob zwei Klassen mehr Schulanfang haben oder nicht.

Der erste Schultag in Spanien

Der erste Schultag ist für alle Schüler etwas besonders, egal ob sie in die Schule kommen oder aber eine Klasse höher sind und nun zu den Großen gehören. Die ersten Handlungen, die auf dem Schulhof vollbracht werden, sind die Begrüßungen der Kinder. Die werden so herzlich von den Lehrern durchgeknuddelt, dass einem das Herz aufgeht. In den großen Städten wird dies wohl nicht der Fall sein, aber auf dem Dorf ist das normal und jeder freut sich auf das Wiedersehen. Aber wehe, wenn die Glocke dröhnt, dann sieht man „Zucht und Ordnung". Innerhalb weniger Sekunden sind alle Kinder hintereinander aufgestellt und warten in einer Reihe auf die Lehrerin oder den Lehrer, die die Schüler in die Klasse führt.

Eingewöhnungsphase am ersten Schultag in Spanien

Der erste Tag ist für alle Kinder recht kurz. In Andalusien beginnt die Schule um 9:00 Uhr und endet für die ersten vier Klassen um 14 Uhr. Die größeren Schüler haben bis 15.30 Uhr Unterricht. Allerdings wird am ersten Schultag nur Organisatorisches geklärt und gegen 11 Uhr können die Kinder dann schon wieder die Schule verlassen und die nötigen Gegenstände, die sie für den Unterricht brauchen, besorgen. Im Dorf ist dies natürlich nicht immer leicht und oftmals ist eine Fahrt in die Stadt nicht zu umgehen. Erst am zweiten Tag geht es dann richtig los, wobei die einzelnen Nachmittagskurse, wie etwa Holzwerkstatt oder Sprachen, nach ca. 14 Tagen beginnen. Diese sind aber freiwillig und können von den Kids gewählt werden oder eben nicht.

Leckeres Essen in der Schulkantine

Selbst für die kleinen Schulen gibt es eine extra Kantine, in der das Essen täglich frisch zubereitet wird. Allerdings hat es mit 4,50 Euro einen erstaunlichen Preis, den man eher von Deutschland her gewohnt ist. Aber für leckeres, frisch gekochtes Essen kann man das gut verkraften. Jeden Morgen geht dann ein Lehrer durch die Klassen und fragt die Kinder, wer denn heute in der Kantine essen möchte. Die Kinder werden dann nach Schulschluss im Schulhof abgeholt und ein Haus weiter zum Essen gebracht. Gegen 14:45 Uhr ist dann Spielzeit bis 15.30 Uhr. Danach beginnen dann die Mittagskurse, die gegen 17.30 Uhr enden.

 

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